Wut im Bauch,
Mut im Herzen

Willkommen im Westen! Zur Begrüßung gibt es ein paar Tafeln Schokolade.
Willkommen im Westen! Zur Begrüßung gibt es ein paar Tafeln Schokolade.

Die Augen feucht, die Gänsehaut am Arm, die Schauer über den Rücken: Ja, auch 25 Jahre danach schämt sich keiner, der den 9. November 1989 miterlebt hat, der Rührung, der Gefühle. Dazu bedarf es keines Feuerwerks, keiner Flasche Rotkäppchen; es ist heute eine eher stille Freude, die einen ergreift beim Gedanken an die so unerwartet und doch so ersehnt aufgegangene Grenze zwischen Deutschland und Deutschland. Die Unfassbarkeit des damals Erlebten reicht fürs ganze Leben.

Jeder hat heute "seine" Bilder aus dieser historischen Nacht vor Augen, die einen sehen die jubelnden Menschentrauben um die ersten Trabis vor sich, die nach Westberlin rollten, viele erinnern sich an die seltsam schüchtern und verloren wirkenden Grenzsoldaten inmitten der Menge, deren Anblick so gar nichts mehr gemein hatte mit dem Schrecken des Grenzregimes. Andere haben die Rufe noch im Ohr "Wahnsinn, Waaaahnsinn!!!".

Ja, es sind Bilder, die sich eingebrannt haben. Die Bilder vom Glück der Deutschen bleiben im kollektiven Bewusstsein. Und das Wissen, dass es Menschen in der DDR waren, die mit in der deutschen Geschichte beispiellosem Mut zum Aufstand gegen die Obrigkeit (einer Obrigkeit der brutalen Willkür zumal, die alles andere als zimperlich im Umgang mit Abweichlern und Kritikern war) erzwungen haben, was Günter Schabowski um 18.55 Uhr so ungelenk stammelte: "Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen, Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Die zuständigen Abteilungen Pass- und Meldewesen der Volkspolizeikreisämter in der DDR sind angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne dass dafür noch geltende Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen." ... "Das tritt nach meiner Kenntnis ... ist das sofort, unverzüglich."

Schabowski hat die Mauer nicht niedergerissen, auch nicht versehentlich. Die SED-Kader hatten, als es gar nicht mehr anders ging, in einem Moment der Klarsichtigkeit erkannt, dass die Hunderttausenden, die mit Kerzen und Plakaten, vor allem aber mit Wut im Bauch und Mut im Herzen auf die Straßen gegangen waren, Mauer und Grenze sturmreif geschossen hatten. Friedlich, ohne einen einzigen Schuss.

Freuen wir uns des Erinnerns an den glücklichsten Tag der Deutschen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, Schauen, Stöbern in dieser Multimedia-Reportage, die ein gemeinsames Projekt der Zeitungen der Verlagsgruppe Hof/Coburg/Suhl ist, Zeitungen, denen gemeinsam ist, dass sie im einstigen deutsch-deutschen Grenzgebiet erscheinen:Frankenpost Hof, Freies Wort, Suhl, Meininger Tageblatt, Neue Presse Coburg, Südthüringer Zeitung, Bad Salzungen.
Walter Hörmann

Überschäumende Freude - im Zug und auf dem Bahnsteig. Alle ahnen: Die Weichen zur deutschen Wiedervereinigung sind nun gestellt, die Wende ist nicht mehr aufzuhalten.
Voller Zuversicht ins Ungewisse: Eine junge Familie freut sich auf den Neuanfang in der Bundesrepublik.
Voller Zuversicht ins Ungewisse: Eine junge Familie freut sich auf den Neuanfang in der Bundesrepublik.
  • Zurückgehen wollte
    keiner von uns

    Christian Bürger
    Christian Bürger

    Im Sommer 1989 beginnt Christian Bürgers Flucht in einer Nebelnacht an der Grenze der DDR zu CSSR.

    Seinen Pass hat die Stasi dem Regimekritiker und gescheiterten Republikflüchtling schon abgenommen, es gibt nur noch den illegalen Weg außer Landes. Bürger schlägt sich nach Prag durch, gelangt in die Botschaft. "Ich war einer der Ersten. Als ich reinkam, waren wir knapp vierzig Leute." Später wird Christian Bürger von den Botschaftsflüchtlingen zu ihrem Sprecher ernannt, Tausende hausen hier am Schluss auf engstem Raum. Alle wollen die Ausreise in die Bundesrepublik: "Zurückgehen in die DDR wollte keiner von uns." Als Hans-Dietrich Genscher auf dem Botschaftsbalkon seinen berühmten unvollendeten Satz spricht, ahnt Bürger längst, dass die Ausreise Wirklichkeit wird. "Genscher hat uns begrüßt ,im Namen der Bundesregierung als Deutsche unter Deutschen'." Das ist für den jungen Mann aus Sachsen bereits der Schlüsselsatz, der die Gewissheit bringt. Am nächsten Morgen steht Christian Bürger auf dem Bahnsteig in Hof. "Ich musste mich entscheiden, in welche Himmelsrichtung ich nun weiterfahren wollte." Seine Wahl: Süden. "In Dingolfing stieg ich aus. Der Name gefiel mir." Zum Empfang spielt die Blasmusik. Bürger nimmt einen Job als Aushilfskellner an, hadert mit seinem sächsischen Dialekt, doch "die Gäste gewöhnten sich an mich, ich wurde so etwas wie eine Attraktion". Der Besitzer des Lokals hält große Stücke auf ihn, macht ihn zum Geschäftsführer. Christian Bürger macht nebenher eine Koch-Lehre, lernt Buchführung, erwirbt schließlich eine eigene Gaststätte im Bayerischen Wald. Doch dann zieht es ihn zurück in seine Heimatstadt Chemnitz: "Heute bilde ich in einem Berufsbildungszentrum Köche aus und leite einen Gasthof." Erst zurück in Sachsen hat er "das Gefühl, angekommen zu sein". R. M.

  • Oh Gott, wann sehe
    ich die bloß wieder?

    Manuela Beckmann
    Manuela Beckmann

    "Warum soll ich in der DDR bleiben, wenn ich auch im Westen leben kann?" Manuela Beckmann will nicht mehr immerzu Rechenschaft ablegen, vor allem nicht diesem Staat.

    Die Prager Botschaft ist für sie und ihren Freund die Chance, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren. Auf der Fahrt im Flüchtlingszug hat sie ein aufwühlendes Erlebnis: "Wir fuhren durch Reichenbach im Vogtland, meine Heimatstadt. Das Haus meiner Eltern lag direkt an der Bahnstrecke."An den Gleisen sieht sie ihren Vater stehen, ganz allein. "Er wollte sich von mir verabschieden." Im Haus sieht Beckmann ihre Mutter am Fenster, links und rechts neben ihr die Geschwister. Sie winken. "Ich dachte: Oh Gott, wann sehe ich die bloß wieder? Es war ein so unglaublich trauriger Moment." Bei einem entfernten Verwandten in Bremen kommt Manuela Beckmann unter, findet Arbeit bei einem Großhandel, der Freund bekommt einen Job bei Mercedes-Benz. Trotzdem: Der Westen, er ist nicht das Paradies. "Mir war klar: Ein schönes Leben muss man sich erarbeiten." Der Freund fühlt sich in Norddeutschland nicht wohl, das Paar zieht nach Nürnberg, näher an die Heimat. Die Grenze ist ja inzwischen offen. Doch auch das ist dem jungen Mann nicht nah genug. Er will zurück ins Vogtland, Manuela Beckmann entscheidet sich für Franken. "Er war eine große Liebe. Aber ich war selbstbewusst genug, um zu sagen: Ich bleibe. Also trennten wir uns." Heute wohnt die 43-Jährige in Eckental bei Erlangen, arbeitet in einem kleinen Zeitungsverlag, hat eine Familie - auch ihr Mann stammt aus Ostdeutschland - und einen einander treu verbundenen Freundeskreis, "eine Nachbarschaft, wie wir sie aus dem Osten kannten". Ihre Eltern und Geschwister, denen sie vor 25 Jahren in Reichenbach zum Abschied für immer zuwinkte, trifft sie regelmäßig. R. M.

  • Der Staat hat einem
    die Seele zerfressen

    Jana und Ralf Döbler
    Jana und Ralf Döbler

    "Nur wer selbst erlebt hat, was sich dieser Staat mit den Menschen erlaubte, zu welchen Verzweiflungstaten er sie trieb, kann nachvollziehen, warum wir uns entschlossen, die Flucht zu wagen."

    Ralf Döbler, heute 55 und mit seiner fünf Jahre jüngeren Frau Jana in Förbau bei Schwarzenbach an der Saale zu Hause, kennt Bautzen bereits, als er 1989 erneut den Weg nach Westen plant. Schon 1982 saß er in dem berüchtigten Stasi-Gefängnis wegen "Vorbereitung zur Nichtrückkehr in die DDR". Jetzt hat er Angst, der erst sechs Monate alte Sohn Martin könnte der Familie von der Stasi weggenommen werden. "Das hat einem die Seele zerfressen." Über Ungarn will der Leipziger Döbler in den Westen fliehen. Doch das Vorhaben lässt sich nicht umsetzen. Ein neues Ziel ist im Herbst 1989 schnell gefunden: die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag. Getarnt als Camper fährt die Familie in die CSSR. Mutter und Kind gelangen schnell aufs Botschaftsgelände, der Vater muss zunächst vor dem Torgitter warten. Doch am 5. Oktober finden sich die Döblers wieder, an den Bussen, die die Flüchtlinge zum Bahnhof bringen. Stunden später treffen sie in Hof ein. Für Ralf Döbler erfüllt sich ein Lebenstraum. Schon als Kind hat er von der großen weiten Welt geschwärmt, jetzt sieht er alles mit eigenen Augen. Ihre Urlaube verbringt die Familie zumeist in den USA. Sein Idol, die Sängerin Cher, hat der Ex-Leipziger bereits mehrfach besucht. Döbler leitet heute seine eigene Firma für Kurierdienste und Kleintransporte, seine Frau Jana konnte in Bayern Medizin studieren - mit ihrer politischen Vergangenheit wäre das in der DDR undenkbar gewesen. Sie arbeitet als Ärztin in der Hochfranken-Klinik in Münchberg. R. M.

  • Ich wollte auf keinen
    Fall in diesen Zug

    Jens Hase
    Jens Hase

    Es sind bange Minuten im Zug von Eisenach nach Prag. Jens Hase ist einer Zöllnerin aufgefallen, die ahnt, dass er in die bundesdeutsche Botschaft flüchten will.

    Die DDR-Führung will in jenen September-Tagen 1989 unbedingt verhindern, dass noch mehr Menschen dort Zuflucht suchen. Hase wird auf die Zugtoilette geschickt, ihm wird befohlen, seinen großen Rucksack leerzuräumen und sich nackt auszuziehen. "Pure Schikane", sagt er heute über diese Minuten, in denen er hilflos und weinend auf dem Bord-Klo steht. Doch plötzlich kommt ein Schaffner und verkündet, der Zug müsse jetzt weiterfahren. "Die Zöllnerin stieg aus - und ließ mich zurück." Nach Genschers Mitteilung am 30. September in Prag ist Hase unschlüssig: "Anfangs wollte ich mich auf keinen Fall in diesen Zug setzen. Ich war kurz davor, alles wieder abzusagen." Der Thüringer vermutet, die DDR werde die Flüchtlinge wieder linken. Doch Genscher betont, er garantiere die sichere Reise. Auf der Fahrt muss Jens Hase einem Stasi-Beamten seinen DDR-Ausweis geben. Auch sein restliches Geld soll er abliefern, aber das wirft er lieber aus dem Zugfenster - und sieht dabei draußen einen Mann, der aufspringen will. "Wir haben gewartet, bis der Stasi-Typ wieder aus unserem Abteil draußen war, und dann haben wir den Mann in den Zug gezogen." Kurz darauf fahren die Flüchtlinge an den Grenzsperranlagen vorbei. "Ich war völlig fassungslos. Mir wurde erst richtig bewusst, wie paranoid dieser Staat war." Von Hof aus geht Hase zu seinen Eltern, die bereits in Süddeutschland leben. "Als ich meine Mutter und meinen Vater endlich umarmen konnte, war das ein so emotionaler Moment. Ich könnte heute noch heulen, wenn ich daran zurückdenke." Heute lebt Jens Hase mit Frau und zwei Kindern in Günzburg. Er arbeitet als Jobcoach. R. M.

  • Der isses! - und wir
    sind aufgesprungen

    Jens Rohde
    Jens Rohde

    Am Abend des 30. September 1989 beschließen Jens Rohde, Jörg Reinhardt und ein dritter junger Kerl während einer Disco-Veranstaltung spontan, auf dem Reichenbacher Bahnhof auf den Flüchtlingszug aufzuspringen - und in den Westen abzuhauen.

    Wie das gehen könnte, weiß Reinhardt, der als Rangierer auf dem Bahnhof arbeitet: Der aus Prag kommende Zug muss zum Wechseln der Lok in Reichenbach halten. Die Burschen verstecken sich in einem Kohlewaggon auf dem Nebengleis und warten, bis in der Nacht der Zug in den Westen einfährt. "Jörg hat gesagt ,Der isses!' - und wir sind raus und gegenüber aufgesprungen. Erst ging die Tür nicht auf, ich habe wie wild dran gerupft", sagt Jens Rohde. Alle drei sind fest entschlossen, sich von niemandem aufhalten zu lassen. "Ich hatte vorsorglich einen Schotterstein in die Hand genommen. Wäre mir jemand entgegengetreten, wäre der wohl geflogen", erinnert sich Rohde. "Im vollen Zug war gedrückte Stimmung. Kurz vor der Grenze hat man unsere Ausweise eingezogen. In Gutenfürst sind die Stasi-Leute dann ausgestiegen. Und als wir über die Grenze waren, hat der Zug gewackelt. Die Leute haben gejubelt, geschrien, vor Freude alles aus den Zugfenstern geworfen: Schlüssel, DDR-Geld, Klamotten." Jens Rohdes Leben im Westen beginnt, als er am Hofer Hauptbahnhof aus dem Zug steigt. Sein Weg führt nach Stuttgart. Dort wohnt seine Tante. In den folgenden Wochen kommt der Rest der Familie über Tschechien in den Westen. "Wir waren zu Hause sechs Geschwister, und haben immer zusammengehalten - bis heute", sagt Jens Rohde. Nach sechs Jahren in Stuttgart zieht er zurück in seine Heimatstadt Reichenbach - der Liebe wegen. Rohde gründet in Reichenbach eine Familie, der 44-Jährige arbeitet heute als Bestatter. cze

  • Es war uns klar:
    Jetzt oder nie!

    Heike, Janine und Marcel Peters
    Heike, Janine und Marcel Peters

    Sobald sich eine Chance bietet, geht der Weg in die Freiheit, in den Westen. Das war unausgesprochen immer klar zwischen Heike und Marcel Peters.

    Sie bekommen eine Tochter, heiraten, richten im vogtländischen Mylau eine Wohnung ein, werden stolze Besitzer eines gebrauchten Trabant. Doch ihr Blick richtet sich von August 1989 an nach Prag. Die West-Medien berichten von den Botschaftsflüchtlingen. Marcel Peters will los, doch er hat den Fuß in Gips. "So gehst du mir nicht auf die Flucht", sagt seine Frau. Am Bahnhof in Reichenbach sehen die beiden den ersten Zug in die Freiheit vorbeifahren. Es wimmelt von Polizei und Stasi. Tags darauf heißt es, die Botschaft fülle sich schon wieder. Am 3. Oktober ist ihnen klar: "Jetzt oder nie!" Marcel Peters: "Wir haben das Notwendigste in zwei Taschen gepackt, uns in den Trabi gesetzt und sind in die Tschechoslowakei gefahren." Minuten später macht die DDR alle Grenzen dicht. Getrennt schaffen sie es, in die Prager Botschaft zu kommen. Kaum haben sie sich im Menschengedränge wiedergefunden, geht es schon zu den Zügen. Am 5. Oktober um 6.30 Uhr sind Marcel, Heike und Janine Peters Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Sie landen zunächst in Wunsiedel, Marcel Peters knüpft schnell Kontakte. Seine Erfahrungen in der Gastronomie kommen ihm zugute: In Kirchenlamitz sucht man einen Pächter für das Turnerheim. Peters überlegt nicht lange. Am 16. Oktober zieht die junge Familie in die Gastwirtswohnung, am 1. November, eine gute Woche, bevor die Mauer fällt, steht er bereits erstmals hinterm Tresen. Eine deutsch-deutsche Erfolgsgeschichte im Zeitraffer. Nächsten Monat feiert Peters sein 25. Pächter-Jubiläum im Turnerheim. R. M.

Auch Teddy hat's geschafft. Die meisten Flüchtlinge haben bei der Ankunft in Hof kaum mehr dabei als die Kleidung, die sie am Leib tragen.
Auch Teddy hat's geschafft. Die meisten Flüchtlinge haben bei der Ankunft in Hof kaum mehr dabei als die Kleidung, die sie am Leib tragen.
Die Frankenpost ist für die meisten Flüchtlinge die erste West-Zeitung.
Die Frankenpost ist für die meisten Flüchtlinge die erste West-Zeitung.
Der damalige Hofer Oberbürgermeister Dieter Döhla ist ein gefragter Interview-Partner.
Der damalige Hofer Oberbürgermeister Dieter Döhla ist ein gefragter Interview-Partner.
Geborgenheit: Die junge Mutter und ihr Kind kuscheln sich vor der Weiterfahrt in die Hofer Freiheitshalle in eine warme Decke des Roten Kreuzes.
Geborgenheit: Die junge Mutter und ihr Kind kuscheln sich vor der Weiterfahrt in die Hofer Freiheitshalle in eine warme Decke des Roten Kreuzes.
Durchatmen. Zur Ruhe kommen. Langsam realisieren, dass das Unvorstellbare wahr geworden ist. Botschaftsflüchtlinge aus dem ersten Zug im Bahnhof.
Durchatmen. Zur Ruhe kommen. Langsam realisieren, dass das Unvorstellbare wahr geworden ist. Botschaftsflüchtlinge aus dem ersten Zug im Bahnhof.
Die letzten Meter in der DDR: Der erste Sonderzug überquert am frühen Morgen des 1. Oktober die Grenze bei Gutenfürst.
Die letzten Meter in der DDR: Der erste Sonderzug überquert am frühen Morgen des 1. Oktober die Grenze bei Gutenfürst.
Freudentaumel: Deutsche aus Ost und West liegen sich in den Armen.
Freudentaumel: Deutsche aus Ost und West liegen sich in den Armen.
Willkommen im Westen! Zur Begrüßung gibt es ein paar Tafeln Schokolade.
Willkommen im Westen! Zur Begrüßung gibt es ein paar Tafeln Schokolade.
Erst mal eine warme Suppe: So eine Stärkung nach der langen Reise tut gut.
Erst mal eine warme Suppe: So eine Stärkung nach der langen Reise tut gut.

"Zug der Freiheit"—
25 Jahre Grenzöffnung in der Region

Mauerfall Fotoserie